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Neue Krimis zum Frühlingsbeginn

Neue Krimis zum Frühlingsbeginn

Montag, 02. März 2020 (10:11 Uhr)

Krimibestenliste März 2020

Platz 1 „Sommer bei Nacht” von Jan Costin Wagner

Auf Platz 1 der Krimibestenliste platziert sich in diesem Monat der kontroverse Titel „Sommer bei Nacht” von Jan Costin Wagner. Der Krimipreisträger verarbeitet gleich mehrere brisante gegenwärtige Themen. Dabei gelingt ihm der Spagat zwischen Empathie und Zurückhaltung: Ein Kind verschwindet. Dabei hat seine Mutter den Jungen nur für wenige Momente aus den Augen gelassen. Die Ermittlungen beginnen und schnell stößt die Polizei auf Verbindungen zu einem weiteren vermissten Jungen. Zum Auftakt seiner neuen Reihe erzählt Krimipreisträger Jan Costin Wagner eine spannungsgeladene Geschichte auf einmalig einfühlsame und literarisch meisterhafte Weise. Die Ermittler Ben Neven und Christian Sandner machen sich auf die Suche nach dem fünfjährigen Jannis. Zeugen erinnern sich, dass ein Mann mit einem Teddybär auf dem Arm das Kind während des Flohmarkts in der Grundschule angesprochen hat. Schnell wird Ben und Christian klar, dass sich die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten. Und nicht nur das: es scheint einen direkten Zusammenhang mit der nie aufgeklärten Entführung eines weiteren Kindes in Österreich zu geben. Die beiden Polizisten stoßen auf finstere Abgründe.

jetzt kaufenJan Costin Wagner
Sommer bei Nacht

Galiani-Berlin, 320 Seiten, geb.
20,- € [D]
ISBN 9783869712086


Platz 3 „Die jungen Bestien” von Davide Longo

Der Neueinsteiger auf Platz 3 ist „Die jungen Bestien” von Davide Longo. Longo versteht es explizit „literarische” Kriminalromane zu verfassen, die sich mit Geschichte und Mentalität im heimatlichen Piemont auseinandersetzen. In seinem neuen Kriminalfall ermittelt der schweigsame Bergkauz und heimliche Menschenkenner Corso Bramard: Bei dem Bau einer Bahnschnellstrecke zwischen Mailand und Turin werden die Überreste von zwölf Leichen gefunden, und eine Spur führt in die Zeit des italienischen Terrorismus, der Brigate Rosse. Im Turiner Herbst 1977 hatten ein paar Jugendliche den Parteisitz der rechten MSI in Brand gesetzt. Dabei war ein Mann ums Leben gekommen, der sich nachts in den Räumen aufhielt. Wussten die Jugendlichen, dass ein Mensch im Gebäude war? War alles nur ein Spiel der jungen Leute, in jenen aufgeheizten Zeiten, oder wollten sie wirklich einen Mord begehen? Niemand kennt die Antwort, die Jugendlichen sind seitdem spurlos verschwunden. Fast vierzig Jahre später suchen zwei Kommissare und ihr ehemaliger Kollege Corso Bramard nach einer Verbindung zu jenem Fall. Die Drei geraten in einen schier unbezwingbaren Strudel aus italienischer omertà und Lüge. Und doch nähern sie sich beharrlich einer Wahrheit, die von der Politik unter den Teppich gekehrt wurde.

jetzt kaufenDavide Longo
Die jungen Bestien

Rowohlt, 416 Seiten, geb.
22,- € [D]
ISBN 9783498039462


Platz 6 „Verdammte Liebe Amsterdam” von Frank Göhre

Mit „Verdammte Liebe Amsterdam” meldet sich auf Platz 6 ein Meister des deutschsprachigen Noir zurück. Frank Göhre schreibt zehn Jahre nach seinem letzen Buch über ein Mileu, das ihm vertraut scheint: Der Hamburger Restaurantbetreiber Schorsch Köster bekommt einen Anruf. Sein Bruder Michael wurde tot auf einem Autobahnrastplatz gefunden, erschlagen und vollständig ausgeraubt. Von dem Täter fehlt jede Spur. Schorsch begibt sich auf Spurensuche und muss erkennen, kaum etwas von Michael und dessen Leben gewusst zu haben. Und was hat Michaels Tod mit einer verschwundenen Fünfzehnjährigen zu tun, die von Zuhause ausgerissen ist? Seine Recherchen führen Schorsch von Hamburg über Köln ins Rotlichtmilieu von Amsterdam. Mitten hinein in die Abgründe von Familiengeschichten, auch die der eigenen.

jetzt kaufenFrank Göhre
Verdammte Liebe Amsterdam

CulturBooks Verlag, 168 Seiten, brosch.
15,- € [D]
ISBN 9783959881470


Platz 7 „Der erste Mensch” von Xavier-Marie Bonnot

Xavier-Marie Bonnot wohnt in Marseille, schreibt über Marseille und Umgebung und lebt in zwei Zeiten: heute und in der frühen Geschichte.
In der näheren Umgebung von Marseille haben vor 20.000 oder mehr Jahren Frühmenschen die sogenannte frankokantabrische Höhlenkunst hinterlassen, berühmteste Höhle ist die von Lascaux. Immer wieder umkreist Bonnot in seinen Kriminalromanen mit Commandant Michel de Palma zentrale Fragen der menschlichen Entwicklung, schlägt Verbindungen zur Kultur jener Frühmenschen, von denen wir nur wenige Zeichen kennen. In diesem Fall, der Fälle und Familiengeschichte aus seinem ersten Roman Der große Jäger (2008) fortschreibt (unbedingt lesen!) geht es um die Zusammenhänge zwischen Psychologie und Schamanismus, um die Rückkehr zum wahren Menschen, der freier war als der heutige, aber auch schon ein Mörder.

Die Calanques vor Marseille, tiefe Küsteneinschnitte, türkis glitzerndes Wasser, schroffe Felsen und versteckte Buchten. Doch etliche Meter unter der Wasseroberfläche liegt noch eine ganz andere Welt: jahrtausendealte Unterwasserhöhlen, an deren Wänden prähistorische Felszeichnungen prangen.
Der Archäologe und erfahrene Taucher Rémy Fortin erforscht die Höhlenmalereien, als er panikartig auftaucht und dabei schwerste Verletzungen erleidet. Seine letzten Fotos zeigen gigantische Stalagmiten, eine rätselhafte Hirschkopfstatue und den Schatten einer riesigen Gestalt. Hauptkommissar Michel de Palma, der »Baron« von Marseille, begibt sich auf eine prähistorische Spurensuche und stößt auf ungeklärte Morde, die einem uralten Ritual folgen.

jetzt kaufenXavier-Marie Bonnot
Der erste Mensche

Unionsverlag, 352 Seiten, brosch.
19,- € [D]
ISBN 9783293005556


Platz 10 „Hinter den Gesichtern” von Richard Lorenz

Richard Lorenz schreibt in seinem Krimidebüt „Hinter den Gesichtern” radikal und an der Wurzel der seelischen Verstörung:
Eine verschlafene Kleinstadt. Hinter vorgehaltener Hand erzählt man sich, dass die alleinerziehende Krankenschwester Lisbeth Broussard das zweite Gesicht hat. Seit sie als junges Mädchen in einem intuitiven Moment ausgerechnet den achtbaren Schuldirektor als grausamen Serienmörder enttarnte, feiert man sie einerseits als Heldin – andererseits hält man respektvoll Abstand von der wunderlichen Frau mit den rabenschwarzen Augen, die scheinbar mehr sieht, als so manchem im Ort lieb sein kann …


jetzt kaufenRichard Lorenz
Hinter den Gesichtern

Luzifer Verlag, 296 Seiten, brosch.
13,95 € [D]
ISBN 9783958354388

An jedem ersten Sonntag des Monats geben 19 Literaturkritiker und Krimispezialisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Kriminalromane bekannt, die ihnen am besten gefallen haben. Die Krimibestenliste ist eine Kooperation der Frankfurter Allgemeinen mit Deutschlandfunk Kultur. Sehen Sie hier die vollständige Krimibestenliste.

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