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Auszeichnungen für Ernest Wichner und Tatjana Baskakowa

Auszeichnungen für Ernest Wichner und Tatjana Baskakowa

Donnerstag, 06. Februar 2020 (08:55 Uhr)

Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den „Johann-Heinrich-Voß-Preis für Übersetzung” an Ernest Wichner für seine Übertragungen rumänischer Literatur ins Deutsche. Den „Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland” erhält die russische Übersetzerin und Kulturvermittlerin Tatjana Baskakowa. Die Preise sind jeweils mit 15.000 € dotiert und werden im Rahmen der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen, die vom 21. bis 23. Mai 2020 in Essen stattfindet.
Mit Ernest Wichner wird ein virtuoser Übersetzer und Sprachkünstler mit dem Johann-Heinrich-Voß-Preis geehrt. Wichner, der seit 1975 in Deutschland lebt und von 2003 bis Ende 2017 das Literaturhaus Berlin leitete, ist Autor von Gedichtbänden und Erzählungen, Herausgeber, Literaturkritiker und Übersetzer vor allem aus dem Rumänischen. Seit 1990 erscheinen in stetem Rhythmus von ihm ins Deutsche übertragene große Werke der rumänischen Literatur, etwa der Bücher von M. Blecher: „Aus der unmittelbaren Unwirklichkeit”, „Vernarbte Herzen”, „Beleuchtete Höhlen”. In letzter Zeit beeindruckten vor allem seine Übertragung von Cătălin Mihuleacs „Oxenberg & Bernstein” und zuletzt „Solenoid” von Mircea Cărtărescu. Ernest Wichner entdeckt nicht nur Autoren, er begleitet sie auch über Jahrzehnte hinweg und hilft ihnen, einen Platz im deutschsprachigen Literaturkosmos zu finden.
Die gebürtige Russin Tatjana Baskakowa wird für ihre großen Verdienste um die Vermittlung deutschsprachiger Literatur in Russland mit dem Friedrich-Gundolf-Preis ausgezeichnet. Erste Übersetzungen deutschsprachiger Literatur ins Russische erschienen im Jahr 1999. Bis heute liegt eine beeindruckend umfangreiche Liste ihrer Übertragungen vor: Werke von Hans Henny Jahnn, Arno Schmidt, Reinhard Jirgl, des frühen Döblin und der deutschen Expressionisten, ebenso von Ingo Schulze, Elfriede Jelinek und Christian Kracht. Zu ihrer Vermittlungstätigkeit gehört auch ihre langjährige Arbeit als Lektorin bei der Zeitschrift „Inostrannaja Literatura” von 2004 bis 2012. Ohne das große und beharrliche Engagement von Tatjana Baskakowa, oft ohne jeden institutionellen Rückhalt, wäre ein großer Teil der anspruchsvollen, auch experimentellen deutschsprachigen Literatur in Russland nicht vorhanden.

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