Ein liebevoller Blick auf die Herausforderungen des Alters

Mittwoch, 29. Januar 2020 (10:00 Uhr)

Vorausgesehen

In der gleichnamigen Verfilmung von Tamara Bos’ Roman „Romys Salon” (Filmstart am 30. Januar) erlebt ein 10-jähriges Mädchen die fortschreitende Demenz-Erkrankung seiner Großmutter.

Im Oktober 2018 wurden erstmals die Film Awards auf der Frankfurter Buchmesse verliehen, mit denen besondere Literaturadaptionen gewürdigt werden sollen. Zum ersten Preisträger in der Kategorie „Best International Adaptation for Children or Young Adults” wurde dabei die deutsch-niederländische  Co-Produktion „Romys Salon” gewählt. Die Vorlage für den Film lieferte die Kinderbuchautorin Tamara Bos. Sie erarbeitete auch das Drehbuch zu der jetzt im Kino anlaufenden Adaption. In Buchform liegt „Romys Salon” seit 2018 bei Gerstenberg vor.



Während der Aufenthalte im Friseursalon ihrer Oma Stine bemerkt Romy, dass mit ihrer Großmutter etwas nicht stimmt. Plötzlich spricht sie Dänisch und gerät durcheinander. Das Mädchen versucht daraufhin, diese Veränderungen geheimzuhalten. © Elmer van der Marel

Zum Inhalt: Weil ihre Mutter seit Kurzem sehr viel arbeitet, geht Romy nach der Schule zu ihrer Oma und hilft ihr im Frisiersalon. Doch ihre Großmutter verändert sich. Sie vergisst viel und erzählt plötzlich viel von ihrer Kindheit. Aber Romy hilft, so gut sie kann, damit niemand etwas merkt und Oma nicht ins Pflegeheim muss.

jetzt kaufenTamara Bos (Autorin), Petra Baan (Illustr.)
Romys Salon

Gerstenberg, 176 Seiten, geb.
14,95 € [D]
ISBN 9783836956260
Ab 9 Jahren



„Romys Salon” ist die warmherzige und berührende Verfilmung des gleichnamigen Buches von Tamara Bos. In ihrem generationsübergreifenden Familienfilm gewährt Regisseurin Mischa Kamp einen ehrlichen und zugleich sehr liebevollen Blick auf die Schwächen und Herausforderungen des Alters aus der Sicht eines Kindes. Dabei wird das Thema Demenz anhand der Beziehung der aufgeweckten Romy zu ihrer
kratzbürstigen Oma Stine realistisch und lebensnah erzählt. Durch die Diagnose Alzheimer rücken die beiden näher zueinander und aus dem zunächst distanzierten Verhältnis von Oma und Enkelin entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit und Komplizenschaft.

Weitere Literaturverfilmungen im Kino:

■ „Die fantastische Reise des Dr. Dolittle”: Hugh Loftings Vorlage erscheint unter anderem bei Aladin, Anaconda, Baeschlin, Dressler und Coppenrath.

■ „Die Heinzels. Rückkehr der Heinzelmännchen”: Ein Buch zum Film gibt es bei Thienemann-Esslinger.

■ „Ein verborgenes Leben”: Bei Haymon liegt das biografische Drama „Jägerstätter” von Felix Mitterer vor.

■ „Little Women”: Der mehrteilige Jugendbuch-Klassiker von Louisa May Alcott aus den Jahren 1868 und 1869 erscheint als „Betty und ihre Schwestern” bei Anaconda.
 



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