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Nobelpreis für Literatur vergeben

Nobelpreis für Literatur vergeben

Donnerstag, 10. Oktober 2019 (13:50 Uhr)

Olga Tokarczuk und Peter Handke ausgezeichnet

Nachdem im vergangenen Jahr der Nobelpreis für Literatur nicht vergeben worden ist, verleiht die Schwedische Akademie in diesem Jahr gleich zwei Literaturnobelpreise. Die Auszeichnung für 2018 geht an die polnische Autorin Olga Tokarczuk. Der diesjährige Preisträger ist der Österreicher Peter Handke.

Peter Handkes zuletzt erschienenes Werk „Die Obstdiebin” stammt aus dem Jahr 2017, Suhrkamp Verlag.

Als das „Letzte Epos” (mit großem „L”) hat Peter Handke seinen neuen Roman bezeichnet. Mit der Niederschrift begann er am 1. August 2016: „Diese Geschichte hat begonnen seinerzeit an einem jener Mittsommertage, da man beim Barfußgehen im Gras wie eh und je zum ersten Mal im Jahr von einer Biene gestochen wird.” Dieser Stich wird, wie der Autor am 2. August festhält, zum Zeichen. „Ein gutes oder ein schlechtes? Weder als gutes noch als ein schlechtes, gar böses – einfach als ein Zeichen. Der Stich jetzt gab das Zeichen, aufzubrechen. Zeit, daß du dich auf den Weg machst. Reiß dich los von Garten und Gegend. Fort mit dir. Die Stunde des Aufbruchs, sie ist gekommen.”
Die Reise führt aus der Niemandsbucht, Umwegen folgend, sie suchend, in das Landesinnere, wo die Obstdiebin, einfache Fahrt, keine Rückfahrt, bleiben wird, oder auch nicht? Am 30. November 2016, dem letzten Tag der Niederschrift des Epos, resümiert Peter Handke die ungeheuerlichen und bisher nie gekannten Gefahren auf ihrem Weg dorthin: „Was sie doch in den drei Tagen ihrer Fahrt ins Landesinnere alles erlebt hatte: seltsam. Oder auch nicht? Nein, seltsam. Bleibend seltsam. Ewig seltsam.”

jetzt kaufenPeter Handke
Die Obstdiebin

Suhrkamp, 559 Seiten, brosch.
15,- € [D]
ISBN 9783518469507

Olga Tokarczuks aktueller Roman „Die Jakobsbücher” erschien im Kampa Verlag.Den einen galt er als Weiser und Messias, den anderen als Scharlatan und Ketzer. Eine der bedeutendsten Figuren des 18. Jahrhunderts ist er allemal: Jakob Frank, 1726 im polnischen Korolówka geboren, 1791 in Offenbach am Main gestorben. Als Anführer einer mystischen Bewegung, der Frankisten, war Jakob fest entschlossen, sein Volk, die Juden Osteuropas, endlich für die Moderne zu öffnen; zeit seines Lebens setzte er sich für ihre Rechte ein, für Freiheit, Gleichheit, Emanzipation. Tausende Anhänger scharte Jakob um sich, tausende Feinde machte er sich. Und sie alle, Bewunderer wie Gegner, erzählen hier die schier unglaubliche Lebensgeschichte dieses Grenzgängers, den es weder bei einer Religion noch je lange an einem Ort hielt. Es entsteht das schillernde Porträt einer kontroversen historischen Figur und das Panorama einer krisenhaften Welt an der Schwelle zur Moderne. Zugleich aber ist Olga Tokarczuks ebenso metaphysischer wie lebenspraller Roman ein Buch ganz für unsere Zeit, stellt es doch die Frage danach, wie wir uns die Welt als eine gerechte vorstellen können – ein Buch, das Grenzen überschreitet.

jetzt kaufenOlga Tokarczuk
Die Jakobsbücher

Kampa Verlag, 1184 Seiten, geb.
42,- € [D]
ISBN 9783311100140

Der Literaturnobelpreis war im vergangenen Jahr nach dem Skandal um Jean-Claude Arnault, Leiter des Stockholmer Kulturzentrums und Ehemann von Akademie-Mitglied Katarina Frostenson, ausgesetzt worden.Die 2018er-Auszeichnung sollte in diesem Jahr nachträglich zusammen mit dem Preis für 2019 verliehen werden. Damit das weiterhin unter der Regie der Schwedischen Akademie geschehen durfte, hatte die Nobel-Stiftung Änderungen eingefordert, worauf fünf neue externe Juroren bestimmt wurden.Zuletzt ging der Literaturnobelpreis im Jahr 2017 an den britischen Schriftsteller Kazuo Ishiguro, 2016 setzt sich der Pop-Barde Bob Dylan durch, der nicht zur offiziellen Preisverleihung kam und die Auszeichnung erst mit drei Monaten Verspätung abholte.Beide Preise sind diesmal mit jeweils 9 Mio schwedischen Kronen (rund 830.000 Euro) dotiert. Alle Informationen zum Preis und den Preisträger der Vorjahre finden Sie unter nobelprize.org.

 



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