Juliet Grames

Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna

Mit ihrer großen Familiensaga „Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna“ begeistert Juliet Grames die Leser rund um den Globus. Ihr Romandebüt ist inspiriert von ihrer eigenen italienisch-amerikanischen Familiengeschichte und liefert zugleich das Porträt einer außergewöhnlichen Frau.

Verlag: Droemer
Seiten: 496
Preis: 22,99 €
ISBN: 9783426282120
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Die unstillbare Sehnsucht nach Freiheit
Ihre erste Tochter Mariastella Fortuna mussten die Eltern schon früh in dem winzigen Dörfchen ­Ievelo in den Bergen von Kalabrien begraben. Ihre zweite Tochter nannten sie ebenfalls ­Mariastella, doch diese Stella sollte ganz im Gegenteil ein sehr langes Leben vor sich haben ...

Mit ihrem Roman „Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna“ hat Juliet Grames eine bewegende und aufwühlende, ­zwischen Kalabrien und Connecticut angesiedelte Familiensaga geschaffen. Die vielköpfige italienisch-amerikanische Familie der Autorin hat für den Roman Pate gestanden, inklusive der Rezepte, die im hinteren Teil des Buches Appetit auf Fleischbällchen-Suppe, Schokoladen­­kekse und Limoncello von Tante Tina machen. Stellas ­Geschichte ist zwar fiktiv, beruht aber gleichzeitig auf der Lebens­geschichte von Juliet Grames’ Großmutter. „Je mehr von der Geschichte meiner Großmutter ich aufschrieb, desto weiter musste ich mich von der Wahrheit wegbewegen – zum Teil, um ehrlich zu sein, weil die Wahrheit zu bitter war“, so die Autorin.

Einfach war das Leben der zweiten Stella nicht, ganz im Gegenteil. Sieben oder acht Mal, darüber ist sich die Familie nicht so ganz einig, stand sie bereits mit einem Bein im Grab. Und Jahrzehnte glaubt Stella abergläubisch, dass ihre tote Schwester für die vielen merkwürdigen Unfälle verantwortlich ist, die sie immer wieder heimsuchen. Rund um dieses Szenario zeichnet Grames das Schicksal der Familie Fortuna nach, die mehr schlecht als recht in Ievelo über die Runden kommt. Stellas Vater Antonio sucht sein Glück in Amerika und kommt selten nach Hause, immer aber lange genug, um seine Frau Assunta mit einem weiteren Baby zu beglücken und seine Familie zu tyrannisieren.

Stella hasst ihren sexbesessenen, gewalttätigen Vater aus tiefstem Herzen, was sich auch nicht ändert, als Antonio seine ­Familie kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in die USA nachkommen lässt. Doch das Leben auf der anderen Seite des Atlantiks bringt den Fortunas nicht das erhoffte große Glück, sondern ist wie in der alten Heimat von ­vielen Entbehrungen und Schicksalsschlägen geprägt. Ganz besonders für Stella, die zu einer starken, intelligenten, freiheitsliebenden Frau heranwächst und letztlich ­einen hohen Preis dafür zahlen muss, sich nicht einfügen zu wollen.



Obwohl sie sich geschworen hat, nie zu heiraten, wird sie von ihrer Familie und vor allem von ihrem Vater, in die Ehe gezwungen. Carmelo Maglieri ist ein durchaus sympathischer Mann, aber trotzdem nicht zimperlich, wenn es darum geht, seine Rechte als Ehemann durchzusetzen. Zehn Kinder zieht das Paar gemeinsam groß, und im Laufe der Zeit lernt Stella sogar, Carmelo zumindest zu achten. Die Geschichte der Stella Fortuna wird von einer ihrer Enkelinnen erzählt und orientiert sich im Ablauf an den teilweise schier unglaublichen Zwischenfällen, die Stella fast das ­Leben kosten. Zum Beispiel in Ievelo, als die beiden zahmen Schweine der Familie über Stella herfallen und ihr den Bauch aufschlitzen, weil sie ihnen das Brot in ihrer Hand nicht schnell genug gegeben hat – oder nicht geben konnte, so Stellas Version, weil eine unsichtbare Hand das Brot festhielt. Auch in der neuen Heimat in Amerika setzt sich die unheimliche Serie fort. Der letzte Unfall ereignet sich, als Stella an ihrem 69. Geburtstag die Kellertreppe hinunterstürzt und sich schwer den Kopf verletzt. Diesmal ist ­allerdings keine fremde Hand im Spiel, sondern der Wein hat Schuld, den Stella vorher reichlich getrunken hat. Als sie nach einer Gehirnoperation aufwacht, hasst sie ihre Schwester Tina mit der gleichen Inbrunst, mit der sie die ein Jahr Jüngere zuvor ihr ganzes Leben ­geliebt und beschützt hat. 30 Jahre sollen die beiden Schwestern kein Wort mehr wechseln ...



Mit ihrem Romandebüt ist Juliet Grames, im Hauptberuf Verlagsleiterin und Lektorin eines kleinen Verlags in New York, das gelungen, was sich viele Autoren sehnlichst wünschen, aber nur selten schaffen: einen Roman zu schreiben, um den sich Verlage in aller Welt reißen. So wird „Die sieben oder acht Leben der Stella Fortuna“ nicht nur die Leser und Leserinnen in den USA und Deutschland begeistern, sondern u. a. auch in Groß­britannien, Russland und Spanien.


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