Julie von Kessel

Als der Himmel fiel

Julie von Kessels zweiter Roman spielt im New York der Jahr­tausend­wende. Im Mittelpunkt: zwei Freundinnen und ein Verrat.

Verlag: Kindler
Seiten: 368
Preis: 20,00 €
ISBN: 9783463407005
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Tiefe Wunde
Franka und Ophelia wachsen im Rheinland auf. Auch wenn die Cousinen unterschiedlicher nicht sein könnten, verbindet sie eine tiefe Freundschaft – und ein dunkles Geheimnis. In den USA suchen sie nach der ­Schule ihr Glück. Ophelia studiert Violine bei einem berühmten Geiger, einem Mann, der Auschwitz überlebte. Franka hingegen hangelt sich in New York von Praktikum zu Praktikum, von Mann zu Mann. Alles scheint möglich im Amerika der Jahrtausendwende. Dann steuern Attentäter gekaperte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers. Und während die Cousinen erstmals keinen Kontakt zueinander haben, häufen sich zwischen den rauchenden Türmen die Anzeichen dafür, dass Ophelia Frankas Geheimnis verraten hat ...



Julie von Kessel, TV-Journalistin und Schwes­ter der Schauspielerin Sophie von Kessel, veröffentlichte 2017 ihr Debüt „Altenstein“, die Geschichte einer alten Adelsfamilie, die an ihrem Erbe fast zerbricht. Mit „Als der Himmel fiel“ erscheint ihr zweites Buch. Erzählt wird eine spannende Geschichte über Familie, Freund­schaft und Verrat. Die Autorin im Interview:



Ihr Roman handelt von zwei jungen Frauen. Die eine klug und ätherisch, die andere lebenslustig und unstet. Wie kam es zu diesen gegensätzlichen Figuren?

Ich hatte Ophelia und Franka eigentlich als völlig gegensätzlich angelegt, im Laufe des Romans habe ich gemerkt, dass sie so unterschiedlich gar nicht sind. Jedenfalls fand ich es spannend, zu sehen, wie sie aufeinander reagieren, wie sie ­einander brauchen.



Ophelia studiert in Yale Violine und hat einen überaus charismatischen Lehrmeister. Gibt es den jüdischen Geigenvirtuosen Harry Rosen wirklich?

Ja, ich hatte früher einen Feund, der eine ähnliche Geschichte hatte wie Harry. Seine Lebensfreude, seine Begeis­terungsfähigkeit haben mich damals, mit Mitte zwanzig, wahnsinnig beeindruckt. Aber auch das, was er über den Krieg und die Nazis sagte. Er schien keinen Groll zu hegen. Erst später habe ich verstanden, dass da natürlich noch viel mehr verborgen war. Er musste bestimmte Wahrheiten vor sich und der Welt geheim halten, sonst hätte er nicht überleben können.



„Als der Himmel fiel“ läuft auf das 9/11-Inferno zu, bei dem sie als Reporterin hautnah dabei waren. War es für Sie nicht schmerzhaft, sich den ­Erinnerungen noch einmal auszusetzen?

Ich finde es nach wie vor sehr schwer. Alles, was mit dem 11. September zusammenhängt, macht mich immer noch traurig. Da kann ich auch am anderen Ende der Welt sitzen, das Gefühl der Beklemmung ist sofort wieder da, wenn ich mich mit dem Thema beschäftige. Auch wenn sich der Tag jährt: Es ist fast eine Art Depression, die mich dann überfällt.


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