Tolkien für Romantiker

Samstag, 17. Juni 2017 (10:25 Uhr)

„Beren und Lúthien” steigt auf Platz 3 der Bestsellerliste ein

Mit „Beren und Lúthien” schrieb „Herr der Ringe“-Autor J. R. R. Tolkien sein persönlichstes Werk, weil die Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einer unsterblichen Elbin autobiografische Züge trägt. 100 Jahre nach der Entstehung hat Tolkiens Sohn Christopher erstmals die Urfassung herausgegeben. Nicht nur in Großbritannien ist das Buch hoch eingestiegen, auch in Deutschland landet es auf Anhieb auf Platz 3 im Belletristik-Ranking des SPIEGEL. Die Stoffgeschichte von „Beren und Lúthien” reicht weit zurück, in Teilen ist sie bereits aus dem „Silmarillion” und als Binnenerzählung in „Der Herr der Ringe bekannt, als der Waldläufer Aragorn den Hobbits von der hoffnungslosen Liebe zwischen dem Menschensohn Beren und der Elbentochter Lúthien berichtet. Der Roman, den Klett-Cotta in einer Startauflage von 40.000 Exemplaren in den Handel gebracht hat, reiht sich ein in eine inzwischen recht umfangreiche Reihe an postumen Tolkien-Bänden. Christopher Tolkien (92), Mediävist und literarischer Nachlassverwalter seines Vaters, hat jedoch angekündigt, dass es das letzte von ihm herausgegebene Buch sein werde. Zuletzt veröffentlichte er 2007 „Die Kinder Húrins”, ein weiteres Werk aus Quellen seines Vaters, das in einer weltweiten Startauflage von 500.000 Exemplaren erschien und sich allein in Deutschland 300.000-mal verkaufte. Die Kommerzialisierung von Tolkiens Welt, die Christopher Tolkien kritisch sieht, wird wohl 2018 wieder angefacht werden mit mehreren Kino-Produktionen.

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